Lastmanagement: Unser System wächst mit.

Paket 1: Ohne Lastmanagement

  • Diese Art ist möglich, wenn die fest zugewiesene Ladeleistung für das Laden aller Autos gleichzeitig genügt, z.B. 3 Autos mit je 7 kW bei CEE32, oder 6 Autos bei einer Ladeleistung von 3,6 kW.
  • Die Hauptleitung und die ersten Wallboxen sollten aber gleich so gewählt werden, dass eine spätere Integration eines Lastmanagements sowie mehr Ladepunkte möglich sind.
 
  • Nachteil: Feste, zumeist niedrige Ladeleistung (deutlich geringer als 22 kW).
  • Vorteil: geringe Investitionskosten zum Start

jederzeit erweiterbar auf

Paket 2: Festes Lastmanagement

  • Verteilung der für die Ladeinfrastruktur möglichen Leistung dynamisch auf die Ladestationen
  • “unendliche” Anzahl an Ladepunkten möglich
  • Aufsicherung der Zuleitung nach Bedarf möglich
  • Über eine Fernabfrage ist die Kontrolle des Lastmanagements möglich, sowie die Ausarbeitung von Empfehlungen zur Verbesserung des Ladeverhaltens (z.B. Änderung der Phasenbelegung einzelner Wallboxen).
 
  • Nachteil: –
  • Vorteil: Maximale Ladeleistung je Ladepunkt, nur dynamisch begrenzt durch Auslastung der fest zur Verfügung stehenden Leistung.

jederzeit erweiterbar auf

Paket 3: Dynamisches Lastmanagement

  • Wie Paket 2, allerdings dynamische Begrenzung der Leistung auf den kompletten Hausanschluss; gesamter Überschuss im Haus kann zum Laden genutzt werden.
  • Insbesondere nachts kann so deutlich mehr Leistung bezogen werden.
 
  • Nachteil: höhere Investitionskosten
  • Vorteil: Zumeist deutlich höhere Gesamtleistung möglich, ohne den Hausanschluss erweitern zu müssen.

Abrechnungsmanagement: Fair geht vor.

Nach unserer Erfahrung besteht derzeit in WEGs ein großer Vorbehalt der Elektromobilität gegenüber, da oftmals die Angst der Nicht-Elektroautofahrer besteht, für Kosten aufkommen zu müssen, die nicht durch sie verursacht werden. Nach unserer Einschätzung ist es sehr wichtig, schon frühzeitig ein Konzept vorzulegen, das eine faire Kostenverteilung ermöglicht. Wir stehen Ihnen hierbei unter anderem mit folgenden Modulen zur Verfügung:

Abrechnungsmanagement der kompletten Anlage durch uns als unparteiischen Dritten: Es wird zu von Ihnen vorgegebenen Zeitpunkten eine Kostenauswertung an Sie übergeben, die sämtliche Stromkosten der Elektromobilität a) vom Allgemeinstrom abgrenzt und b) unter Berücksichtigung des Stromverbrauchs der Regeleinheiten auf den Stromverbrauch der Wallboxen umlegt. 

Faire Verteilung der Investitionskosten: Uns ist es wichtig, dass nur Investitionen getätigt werden, die im jeweiligen Ausbaustand notwendig sind. Es muss aber sichergestellt werden, dass a) die Anlage auf ein gewünschtes Ziel (z.B. 100 % Elektroautoquote) erweiterbar ist und b) sich alle Teilnehmer, also sowohl Nutzer der ersten Stunde als auch neue Teilnehmer, in gleichen Teilen an der Investition beteiligen – auch bei notwendigen späteren Erweiterungen der Anlage. Wir haben hierzu unterschiedliche Ansätze, die Sie als Eigentümer entweder direkt übernehmen können oder entsprechend Ihren Wünschen anpassen können.

Umsetzung: Ihr Weg zu unserem System.

Neben dem Lademanagement, welches Sie bedarfsgerecht und auch gerne modular in Stufen von uns erhalten, benötigen Sie die Leistungen eines Elektrofachbetriebes zur fachgerechten Installation der Anlage sowie ggfls. zur Erweiterung des Anschlusses. Hier bietet es sich an, diese Leistungen durch einen meist vor Ort schon tätigen Elektriker, der sowohl die Anlage kennt als auch mit den örtlichen Ansprechpartnern des Stromanbieters bekannt ist, umsetzen zu lassen.

Wie kommen Sie an unser System?

  1. Ersttermin:

    Vereinbaren Sie einen Termin mit uns und Ihrem Elektriker vor Ort. Wir werden uns gemeinsam die Gegebenheiten ansehen, den Bedarf ermitteln und die ersten Absprachen mit dem Elektriker führen. Im Wesentlichen wird der Elektriker alle 230-V-Arbeiten inkl. Absprachen des Netzbetreibers sowie die Installationsarbeiten ausführen. Unsere Leistung beinhaltet im Wesentlichen die Konzeptionierung, den Aufbau und die Inbetriebnahme des Lademanagements.
  2. Konzeptionsphase:

    Wir schlagen Ihnen basierend auf dem Ersttermin ein Konzept zur Schaffung der gewünschten Ladepunkte vor Ort vor. Insbesondere werden wir empfehlen, ob es zu Beginn schon ein Lastmanagement bedarf, und wenn ja, wie dies gesteuert sein sollte (Paket 1 bis Paket 3).
  3. Umsetzung/ Testlauf:

    Nach einer Beauftragung werden wir die Wallboxen in Absprache mit Ihnen konfigurieren. Zum Termin der Installation werden wir unsere Bauteile montieren, das Lastmanagement in Betrieb nehmen und die Wallboxen ansteuern. Wenn alles läuft, werden wir die Anlage übergeben und die Nutzer in der Bedienung einweisen.
  4. Betrieb:

    Aber auch nach der Übergabe endet unser Support nicht. Haben Sie Fragen zum Lademanagement oder zur Aufteilung der Kosten, stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Kontaktieren Sie uns gerne.