Lastmanagement für Tiefgaragen
Vom ersten Termin vor Ort bis zum laufenden Betrieb: Wir planen das dynamische Lastmanagement – auch Lademanagement genannt – für die Tiefgarage Ihrer Eigentümergemeinschaft oder Ihres Mehrfamilienhauses, liefern die Technik, nehmen sie gemeinsam mit Ihrem Elektrofachbetrieb in Betrieb – und bleiben danach an Ihrer Seite. Sie stecken an, wir sorgen für den Rest.
Warum zentral?
Ein Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung des Hausanschlusses automatisch auf alle Autos, die gerade laden. So können viele E-Autos in einer Garage laden, ohne dass der Anschluss verstärkt werden muss. Steckdosen oder Wallboxen am eigenen Wohnungszähler funktionieren für die ersten zwei, drei Autos. Danach wird es eng, teuer und unfair. Deshalb planen wir die Garage von Anfang an als Ganzes.
Die gute Nachricht
Autos laden privat „chaotisch“: Jeder steckt an, wann er möchte – und längst nicht alle gleichzeitig. Unser dynamisches Lastmanagement misst laufend, wie viel Strom das Haus gerade braucht, und gibt nur den Rest an die Autos. Das Haus hat immer Vorrang.
Ein neuer Hausanschluss ist nur in Ausnahmefällen nötig, etwa bei historischen, offenen Zählertafeln oder wenn viele kleine Häuser in einer großen Tiefgarage enden. Auch dann reicht meist ein klein dimensionierter Neuanschluss.
Der Aufbau
Die Gemeinschaft schafft die Basis, jede Eigentümerin und jeder Eigentümer entscheidet selbst, wann die eigene Wallbox kommt. So zahlt niemand für Ladepunkte, die (noch) keiner nutzt.
Beispiel: Tiefgarage mit 50 Stellplätzen
Wir denken vom Endausbau her und bauen in Stufen. Erweitert wird nur an den zentralen Einheiten – die Verkabelung in der Garage bleibt.
Ausgangslage
Ausbaustufe 1
Ausbaustufe 2
Im Betrieb
Solange genug Leistung da ist, lädt jedes Auto mit voller Kraft. Wird es eng, sorgt das Lastmanagement dafür, dass niemand leer ausgeht. Jede Wallbox regelt im Schwarm mit – Änderungen greifen meist innerhalb von 10 Sekunden.
Abrechnung
Technik- und Leitungsverluste werden anteilig nach Verbrauch verteilt.
Service · Mithilfe beim Betrieb
Zusammenarbeit
Ablauf
Im Regelfall 3 bis 9 Monate vom Auftrag bis zur Inbetriebnahme – mit neuem Hausanschluss derzeit teils länger. Danach kommen weitere Wallboxen in wenigen Wochen dazu.
Tipp: Die Bundesförderung übernimmt bis zu 1.300 € je Stellplatz für die Vorrüstung – Anträge sind nur noch bis 10.11.2026 möglich, solange die Mittel reichen. Der Antrag muss vor der Beauftragung gestellt werden. Mehr zur Förderung →
Erfahrungswerte aus YourCharge-Projekten, Stand 2026.